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Doggy Barcelona 08028

2003 hatte Carla zu ihrer Geburt ein Kuscheltier bekommen, ein Hündchen, das während der Amerikajahre auf den einfachen Namen “Doggy” getauft wurde. Ohne Doggy kann Carla bis heute nicht einschlafen, und ohne Doggy geht sie nicht auf die Reise. Für mich war Doggy immer männlich. Das lag auch daran, dass immer davon die Rede war, dass “der Doggy nicht zu finden” war oder es “dem Doggy nicht gut ging”. Daher war ich etwas irritiert, als Carla vor etwa einem Jahr damit anfing, Doggy Kleider anzuziehen. Sie behauptet, Doggy sei ein Mädchen, für mich ist er eine Drag Queen. Wie auch immer. In Doggys Kleidern spiegelt sich, was Carla gerade macht oder erfährt. Wenn Carla ins Bett geht, trägt Doggy z.B. ein Nachthemd.

Nun waren wir ein paar Tage in Barcelona, und Carla hat dort eine kleine Bilderserie mit Doggy angefertigt, in der sich Eindrücke von unserem Aufenthalt widerspiegeln. Mein Lieblingbild aus der Sequenz zeigt Doggy auf dem Boden sitzend, mit verschämtem Blick, denn er hat den Badeanzug schon aus-, aber das Kleid noch nicht angezogen.

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2 Responses

  1. Susanne says:

    Die Bildserie hat Kult-Potential! Ich kann mir Doggy wunderbar auf einer Australienreise vorstellen. BTW Drag Queens sind hier total angesagt. Oder aber Doggy in einem Lifesaver Badeanzug – sie wäre geradezu unwiederstehlich.

  2. Georg Kolb says:

    I hear you, Susanne ;-).
    Doggy wäre dann sozusagen eine homecoming drag queen.

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